Der Begriff Harmonie stammt aus der altgriechischen Musiktheorie und bezeichnete urspr nglich das Intervall der Oktave. Das Oktavph nomen mit der neurophysiologisch begr ndbaren einheitlichen Wirkung beider Oktavt ne hat f r das H ren und den Aufbau der Tonsysteme seit der Antike zusammen mit zahlenspekulativen Idealisierungen zu einer philosophisch-mythologischen berh hung des Harmoniebegriffs gef hrt. Weil alle konsonanten Intervalle eine mehr oder weniger einheitliche Klangwirkung zeigen, wurde der Harmoniebegriff von der Oktave auf alle konsonanten Kl nge bertragen und letztendlich im bertragenen Sinne zum Synonym f r Wohlgeordnetheit.