Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Martin-Luther-Universit t Halle-Wittenberg (Inst. f r Medien- und Kommunikationswissenschaften), 84 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wissen Sie noch was Sie gerade gemacht haben, als Sie erfahren haben, dass Prinzessin Diana tot ist? Wo waren Sie, als Sie erfuhren, dass Kennedy erschossen wurde? Womit waren Sie gerade besch ftigt, als Sie die Nachricht von den Anschl gen vom 11. September geh rt haben? Und was taten Sie gerade als Harald Schmidt seine Kreativpause angek ndigt hat? Wie? Das wissen Sie nicht mehr. Also wenn man in den Tagen des Dezembers 2003 die ersten Seiten der Tageszeitungen und Magazine betrachtete, fehlte ein Gesicht fast nie: Das von Harald Schmidt. Als er am 8. Dezember 2003 bekannt gab, dass er eine Kreativpause einlegen wolle und deswegen die Harald-Schmidt-Show 2004 nicht fortgesetzt wird, brach das Feuilleton zusammen. Man r umte seitenweise Platz ein und ver ffentlichte Nachrufe, brachte die besten Spr che und Aktionen aus der Show, befragte Prominente, berichtete ber Demonstrationen, recherchierte Hintergr nde, schrieb in Sonderseiten nur ber Harald Schmidt und versuchte somit seine Trauer kundzutun. Keine Zeitung kam am Late-Nighter Harald Schmidt vorbei. Selbst die Financial Times Deutschland ver ffentlichte auf Seite eins einen Bericht ber die Unhaltbarkeit des Senders, wenn Schmidt ginge. In dieser Hausarbeit soll die Artikelflut, die ber den R cktritt Harald Schmidts erschienen ist, selektiert und bewertet werden. Hier wird neben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der S ddeutschen Zeitung und dem SPIEGEL auch die tageszeitung n her betrachtet. Wer hat wie oft berichtet? Worin unterschieden sich die Berichte inhaltlich? Wer hat nach welchem Berichterstattungsmuster was ver ffentlicht? Und warum gab es berhaupt so einen gewaltigen Medienrummel um die Einstellung einer Fernsehsendung.
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