Das Feuilleton ist ein einzigartiges Ph nomen der modernen Pressegeschichte. Es hat sich im 19. Jahrhundert nach franz sischem Vorbild etabliert und wurde - ausgehend von der klassischen Zeitung - im fr hen 21. Jahrhundert l ngst auch in neueren Medien produktiv: Das Handbuch beleuchtet das Feuilleton als diskursiven Ort f r sthetische und gesellschaftliche Debatten sowie seine spezifische Schreibweise zwischen Journalismus und Literatur. Es erl utert Grundlagenbegriffe sowie charakteristische Praktiken und Medien des Feuilletons, typische Themen und Diskurse sowie spezifische Formate wie Rezension oder Nachruf. Au erdem bietet das Handbuch - das erste seiner Art seit 70 Jahren - einen berblick ber die historische Entwicklung des Feuilletonjournalismus und betrachtet exemplarische quivalente in anderen Kulturr umen (England / USA, Frankreich, Spanien/Hispanoamerika, Italien, Russland, Tschechien). Ein Lagebericht zum Status der Feuilletonforschung und zur Erschlie ung von Feuilletonquellen durch Zeitungssammlungen, Digitalisierung und Bibliografien rundet das Handbuch ab.