Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich P dagogik - P dagogische Soziologie, Note: 1,0, Helmut-Schmidt-Universit t - Universit t der Bundeswehr Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Haben Dinge Nationalcharakter? Die vorliegende Arbeit analysiert mit Hilfe ausgew hlter Beispiele diese Frage und gibt damit einen Einblick in die Thematik der Mensch-Objektbeziehungen. Um sich diesem Forschungsgegenstand ann hern zu k nnen folgt diese Ausarbeitung der Hypothese, dass auch einzelne Gegenst nde zu Beschreibungsunikaten f r eine Nation werden k nnen und sogar deren Nationalbewusstsein beeinflussen. Die popul ren Identit tstheorien von Erik H. Erikson und George H. Mead liefern daf r grundlegende Kenntnisse. Ihnen ist gleich, dass sie die Dingwelt nicht als unt tiges Beiwerk der Sozialisation betrachten, sondern ebenso als Vermittler von gesellschaftlich normierten Haltungen. Verkn pft mit der Theorie Benedict Andersons zur "gedachten Nation" kann au erdem herausgestellt werden, dass diese gesellschaftlich akzeptierten Haltungen die Grundlage eines nationalen Kollektivs - einer gesamten Nation - bilden. Dinge als Sozialisationsagenten k nnen auf dieser theoretischen Basis zugleich Spiegelbilder der modernen gesellschaftlichen Gemeinschaft werden oder historisch festgeschriebene, "gespeicherte" Werte und Traditionen vermitteln.
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