Statistische Zahlen treten in jedem Wissensgebiet reichlich und berreichlich auf. Die Beurteilung solcher Zahlen ist ei ne allt gliche Aufgabe nicht nur von Wissenschaftlern, sondern gerade auch von M nnern des praktischen Lebens. Statistische Zahlen h ngen neben ihrer - hier nicht zu 'er rternden - sachlichen Richtigkeit entscheidend von der Gr Be des verarbeiteten Beobachtungsmaterials ab. Aus kleinen Zahlenreihen k nnen gar keine feineren Besonderheiten erkannt werden, nur die gr bsten Befunde sind hier sicher; erst mit steigenden Beobachtungszahlen w chst allm hlich die M glichkeit, in die Feinheiten einzudringen. Ein Bereich "zuf lliger" Schwankungen muB bei jeder Statistik in Rechnung gestellt werden; bei kleinem Material ist dieser Bereich relativ groB, bei groBem Material klein. Die Kenntnis dieses Bereiches ist eine unbedingte Voraussetzung f r die richtige Beurteilung statistischer Zahlen; oh ne diese Kenntnis sind folgenschwere Fehlschliisse unvermeidlich. Bisher ging der Weg zur Erkennung des Zufalls-bereichs statistischer Zahlen ausschlieBlich ber k rzere oder l ngere Berechnungen, die nach den Formeln der statistischen Fehlerrechnung durch- gef hrt wurden. Bei der Anwendung der Formeln hat sich eine Reihe von MiBst nden ergeben, indem f r gewisse Aufgaben vielfach unrichtige Formeln gebraucht wurden. Dies ist Z. B. bei der Beurteilung empirisch gewonnener H ufigkeitsziffern der Fall, ferner hei Korrelationskoeffizienten U. a. Be- sonders st rend war die Tatsache, daB die Fehlerrechnung v Hig auf groBe Beobachtungsreihen abge- stellt war.
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