Theorien des Popul ren setzen bisher oftmals bei sozialen Verh ltnissen an (z.B. popul re Kultur als Kultur der machtlosen 'niederen' Schichten) oder bestimmen das Popul re ber die Merkmale der so bezeichneten Artefakte (etwa als Gegenteil der autonomen, komplexen 'high art'). Gem dem Diktum "Popul r ist, was bei vielen Beachtung findet" geht dieser Band einen anderen Weg - im Mittelpunkt stehen Dimensionen des Quantitativen. Popul r ist demnach, was in relativ gro er Zahl angeklickt, gekauft, rezipiert und dessen H ufigkeit in Top-Ten-Listen oder anderen Rankings behauptet wird. Im Lichte dieser Bestimmung werden bisherige Theorien des Popul ren diskutiert und neue Forschungsans tze erprobt.