Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Jura - Sonstiges, Note: 10 Punkte, Universit t Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Kunst und Recht stehen in einem Spannungsverh ltnis. So sagt man. K nstler r hmen sich damit, auf starre Regeln zu verzichten oder sogar Kunst will frei sein. Aber muss man sich deswegen in der Rechtswissenschaft zwangsl ufig mit schwammigen und undefinierten Begriffen abfinden? Ein solcher Umgang w re unpraktisch und realit tsfern. Kunst wird nicht nur ideell betrachtet, sondern auch schlicht ge- und verkauft. Nat rlich ist es nicht leicht, Kunst und was sie ausmacht zu definieren, doch kann man wie die folgende Arbeit zeigen m chte den Kunstkauf mithilfe der abstrakten Normen des BGB beleuchten und Probleme der Unechtheit im rechtlichen Kontext l sen. Denn wenn der gekaufte Nolde, sich als falscher Nolde entpuppen sollte und ihn der K ufer, obwohl er vormals vielleicht von der Sch nheit des Bildes berzeugt war, schnellstm glich loswerden m chte, ist es Aufgabe des Rechts, die widerstreitenden Interessen der Beteiligten in Ausgleich zu bringen. Die meisten Kunstwerke sind eng mit ihren Urhebern verkn pft. So spricht man beispielsweise nicht nur von dem M dchen mit dem Perlenohring von Jan Vermeer, sondern von einem Vermeer, einem Rembrandt, einem Picasso, einem Dal . Fehlt eine bestimmte Urheberschaft, verliert ein Bild nicht nur an Charakter, sondern auch an Wert. Hier muss der K ufer durch das Recht gesch tzt werden. Nicht zuletzt l sst sich die Praxisrelevanz nicht absprechen, wenn man annimmt, dass etwa bis zu 60 Prozent aller auf dem Markt gehandelten Kunstwerke gef lscht sind. Diese Aspekte sprechen daf r, sich im Folgenden mit der Gew hrleistung f r die Echtheit beim Kunstkauf eingehender zu besch ftigen.
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