Was geschieht, wenn eine Gesellschaft ihre Alten nicht mehr tr gt - sondern sie verliert? Dieses Buch f hrt tief hinein in ein ebenso verdr ngtes wie grundlegend menschliches Thema: Senizid, die kulturelle, soziale oder stille T tung bzw. Selbstt tung alter Menschen. Aus interdisziplin rer Perspektive verbindet der Autor jahrtausendealte Rituale, ethnologische Befunde und historische Quellen mit aktuellen Fragen von Ageism, Palliative Care, Inedia (Sterbefasten) und rechtlichen Debatten um Sterbehilfe und Selbstbestimmung. Mit analytischer Sch rfe und gro em Respekt vor dem Alter zeigt das Werk, wie unterschiedlich Kulturen weltweit mit dem Lebensende umgehen - vom rituellen Opfertod bis zum modernen "Stillen Tod" in Pflegeheimen. Es beleuchtet, warum Altersbilder, konomischer Druck, Jugendwahn und gesellschaftliche Erwartungen das Leben alter Menschen zutiefst pr gen. Und es fragt, wie ein w rdiges Sterben m glich bleibt, wenn Selbstbestimmung auf Verletzlichkeit trifft. Ein au ergew hnliches, umfassendes und ber hrendes Buch ber Altern, Sterben und Menschlichkeit - und dar ber, was wir als Gesellschaft ber das Alter wirklich denken.
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