Historische Argumente im Recht geben Fragen auf. Warum argumentiert man im Recht unter Bezugnahme auf historisches Wissen, obwohl die Geschichtstheorie doch gezeigt hat, mit welchen Unsicherheiten es belastet ist? Und: Hat historische Argumentation in der deutschen Rechtsordnung Platz? Ist sie nicht viel zu reaktionar? Es bedarf eines Zweischritts: Man muss sich von den Debatten um die "historische Auslegung" losen und historische Argumente ganz abstrakt als Ausdruck der Grundstruktur positiven Rechts fassen. Positives Recht muss historisch argumentieren, weil sich darin seine Rechtlichkeit erweist und aktualisiert. Daneben aber bedarf es einer Betrachtung, die sich tatsachlich auf die ganz konkrete Rechtsordnung einlasst. Nur dann sind Methodenfragen wirklich Verfassungsfragen. Zentrale Weichenstellungen im Verstandnis des grundgesetzlichen Demokratieprinzips geraten so in den Fokus.
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