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Paperback Gender Studies und germanistische Mediävistik: Geschlechterkonstruktionen in Hartmanns von Aue 'Iwein' [German] Book

ISBN: 3640621735

ISBN13: 9783640621736

Gender Studies und germanistische Mediävistik: Geschlechterkonstruktionen in Hartmanns von Aue 'Iwein' [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medi vistik, Note: 1,7, Georg-August-Universit t G ttingen (Seminar f r Deutsche Philologie), Veranstaltung: Vertiefungsseminar: Hartmann von Aue, 'Iwein' - Forschungspositionen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Gender Studies (oder auch Geschlechterforschung) gingen aus dem Feminismus der USA in den 1970er-Jahren hervor. Ein Jahrzehnt sp ter etablierte sich diese Disziplin auch im deutschsprachigen Raum. Grundlegender Gedanke war es, die bin ren Geschlechterverh ltnisse zu ergr nden, herauszufinden, warum eine hierarchische Anordnung zwischen m nnlichen und weiblichen Eigenschaften besteht sowie zu kl ren, inwiefern das biologische Geschlecht als pers nliche Eigenschaft angesehen werden kann und darf. Ein Bezug zu Disziplinen au erhalb der Sozialwissenschaften ist insofern geeignet, da sich die Geschlechterverh ltnisse auf alle Lebensbereiche ausbreiten. Es erscheint daher als durchaus sinnvoll, auf Basis der Gender Studies interdisziplin r zu forschen. Wie l sst sich diese sehr junge wissenschaftliche Fachrichtung nun auf die germanistische Medi vistik bertragen? Judith Butler (1991) und Thomas Laqueur (1992) gaben dazu den entscheidenden Ansto . Butler betonte die Performativit t der sozialen Geschlechtsidentit t im Zusammenhang mit den biologischen Gegebenheiten des menschlichen K rpers. Geschlechterdifferenzen werden demnach aufgrund sprachlicher Gegebenheiten hervorgebracht. Eine biologische Vorgabe der Unterscheidung der Geschlechter ist nach Butler nicht existent. Sprachliche Unterscheidungen werden von der Gesellschaft auf die biologischen Gegebenheiten bertragen und als unver nderlich dargestellt. Da diese Unver nderbarkeit aber ber die Sprache k nstlich erzeugt wird, ist die bin re Unterscheidung der Geschlechter sehr wohl ver nderbar. Laqueur legt mit der medizinhistorischen Sichtweise dar, dass im Mittelalter die Vorstellung eines Ein-Geschlecht-Modells (one-sex-m

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