Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Frauenstudien / Gender-Forschung, Note: 1,0, Fachhochschule Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Begrifflichkeit wurde "gender" erstmals in der Medizin in der Forschung mit Intersexuellen in den 1960er Jahren verwendet, um die Annahme zu verdeutlichen, dass die Sozialisation der Individuen f r die Geschlechterzugeh rigkeit bzw. Geschlechtsidentit t verantwortlich ist. So wurde das soziale Geschlecht (gender) im weiteren Verlauf als unabh ngig vom biologischen Geschlecht (sex) betrachtet. In den 70er Jahren wurde der englische Begriff gender im feministischen Sprachgebrauch als Analysekategorie aufgenommen, um die Unterscheidung zwischen biologischem und sozialen Geschlecht zu betonen und so einen Ansatz zu entwickeln, der die Ver nderbarkeit von Geschlecht in den Blickpunkt r ckt: Geschlechterrollen sind kein biologisches Ph nomen, sondern stellen soziale Zuschreibungen dar. Sie werden in sozialen Interaktionen und symbolischen Ordnungen konstruiert und sind damit ver nderbar. Mit gender werden scheinbare geschlechtsspezifische F higkeiten, Zust ndigkeiten und Identit ten in Frage gestellt und kritisiert - danach gibt es keine homogene Gruppe von "Frauen" oder "M nnern" bzw. keine Definition daf r, was es hei t m nnlich oder weiblich zu sein.
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