Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universit t Bonn (Kunsthistorisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff Klerus war seit dem dritten Jahrhundert nach Christus die gebr uchliche Bezeichnung f r Personen, die durch Wahl und Weihe ein kirchliches Amt und geistliche Vollmachten verliehen bekamen. Dies schuf schon fr h eine Abgrenzung zu der Personengruppe der Laien. Im Hochmittelalter wurde der Begriff auf alle Personen ausgedehnt, die unter Kirchenrecht lebten. Der Empfang kirchlicher Weihen war f r die Zugeh rigkeit zum Klerus nicht mehr zwingend n tig. Die Zahl der kirchlichen Weihen wurde um die Mitte des dritten Jahrhunderts auf sieben festgelegt, die seit 1203 in die ordines minores des Ostiarius (T rh ter), des Lector (Schriftleser), des Exorcista (Teufelsaustreiber) und des Sequenz (Messgehilfe), sowie die ordines maiores des Subdiakon, des Diakon und des Priester geteilt werden. Seit dem 13. Jahrhundert wurde der Klerus in feste Kirchenstrukturen eingebunden. Den kirchenrechtlichen Eintritt in den Klerikerstand erhielt man durch folgenden Ablauf: Benennung oder Wahl, deren Best tigung, der Weihe und anschlie enden Einf hrung ins Amt. Weihehindernisse, sogenannte Irregularit ten, waren vor allem die uneheliche Geburt, k rperliche Gebrechen, Ehrlosigkeit, Mangel an mildem Herzen (fr here Richtert tigkeit), Amtsanma ung und das Mindestalter. Die Standespflichten der Majoristen bestanden im Gottesdienst, Stundengebet, Z libat, w rdigem Lebenswandel, Tragen der Standestracht und Gehorsam gegen ber den h heren Weihegraden. Seit dem sechsten Jahrhundert bildete die Tonsur und das Bartverbot die u erlichen Zeichen der Kleriker.
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