Die Publikation "Gegen den Stand der Dinge" reflektiert eine aktuelle Verschiebung in der musealen Auseinandersetzung mit materieller Kultur. Denn in den letzten Jahren sind die Dinge in Museen und Ausstellungen neu in den Fokus ger ckt: ihnen wurde von den "material culture studies" ber die Soziologie bis zur zeitgen ssischen Kunst eine entscheidende Handlungsmacht attestiert.
Die Beitr ge des Buches verfolgen "Dinggeschichten" und "Objektkarrieren", sie loten neue Debatten um einen Neomaterialismus aus und er ffnen unerwartete Perspektiven auf Sammlungsgegenst nde. Aus Sicht der Kunsttheorie, der Material- und Kulturwissenschaften fragen sie nach neuen Methoden und Herangehensweisen an Produktionsbedingungen, Erinnerungspraktiken, Materialit ten und Objekte in Museen und Ausstellungen.