In der zweiten H lfte des 18. Jahrhunderts kam es zu einer gef hls sthetisch motivierten Opposition gegen den "kalten" Rationalismus Gottschedscher Pr gung. Unter R ckgriff auf antike und humanistische Konzepte von Liebe, Freundschaft und Gef hl sowie im Anschlu an medizinisch-anthropologische Theoreme zum Sensualismus entfaltete sich nach 1740 ein Schrifttum, das traditionell durch Zuschreibungen wie "Gef hlskultur" und "Empfindsamkeit" klassifiziert wird. In 14 Einzelstudien gehen die Beitr ger dieses Sammelbandes Konzepten empfindsamer Geselligkeit nach, untersuchen einschl gige Beispiele aus unterschiedlichen literarischen Gattungen und setzen sich mit der zeitgen ssischen Rezeption der Gef hlskultur auseinander.