Gabriel findet Samen, wo andere nur Worte h ren.
Wenn jemand "Hallo", "Danke" oder "Entschuldigung" sagt, sieht er unsichtbare Samen um sich herum fallen. Er sammelt sie vorsichtig ein, als w ren sie Sch tze ... aber er pflanzt sie nie ein.
Bis er eines Tages in ein neues Land zieht, eine neue Sprache lernt und neue Kl nge h rt. Dort klingen die W rter anders: "Hej", "Tack" und "F rl t". Neue Samen in verschiedenen Farben erscheinen in seinen H nden, aber sie keimen nicht, genau wie zuvor.
Gabriel muss etwas Wichtiges lernen: Worte sind nicht dazu da, f r sich behalten zu werden, sondern geteilt zu werden, egal in welcher Sprache.
Eine poetische Geschichte ber Sprache, Migration und die Sch nheit des Zuh rens und des Austauschs ber Sprachgrenzen hinweg.