Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 2,3, Universit t zu K ln, Sprache: Deutsch, Abstract: "Unausrottbar scheinen die Herzogt mer Ost- und Westfranken, die uns die historischen Schulatlanten (...) auf den Karten f r die Zeit von etwa 900 bis etwa 1200 einreden wollen. Das ist deshalb rgerlich, da Atlanten ja historische Informationen geben wollen. Den Raum vom Hunsr ck bis zum Fichtelgebirge darf man zwar mit Recht als Franken einzeichnen, aber eben nicht als Herzogtum Franken." Gerd Zimmermann weist uns 1963 in seinem Aufsatz "Vergebliche Ans tze zu Stammes- und Territorialherzogtum in Franken" darauf hin, dass seiner Meinung nach ein "Herzogtum" Franken um 900 gar nicht existiert habe. Da es aber auf heutigen Karten in historischen Atlanten so abgebildet ist, k nnte man sich fragen wieso Zimmermann darauf kommt, dass Franken kein Stammesherzogtum war. Betrachtet man die Forschung genauer, so kommt man zum dem Schluss das Franken im Gegensatz zu den anderen sich in den ersten Jahren des 10. Jahrhunderts ausbildenden Herzogt mern nicht eindeutig als solches bezeichnet werden kann. Viel zu gro scheinen die Unterschiede zu den anderen Herzogt mern Bayern, Schwaben, Lothringen und Sachsen. Neben Zimmermann untersuchen vor allem Herfried Stingl und Hans-Werner Goetz die Frage ob Franken Stammesherzogtum war oder nicht. Aufgrund der wenigen Quellen aus der Zeit um 900 ist diese Frage noch nicht endg ltig beantwortet worden und diese Tatsache rechtfertigt eine Besch ftigung mit diesem Gegenstand.
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