Auf dem Hintergrund der gemeindepr?genden Bedeutung der Lieder im ?ffentlichen Gottesdienst stehen sich lutherische Orthodoxie und lutherischer Pietismus k?mpferisch gegen?ber.Meldet sich mit dem erfolgreichen Hallenser "Geistreichen Gesangbuch" Freylinghausens von 1704 neben dessen Benutzung in den pietistischen Hauskreisen und -andachten der Anspruch, in den ?ffentlichen Gottesdiensten der Kirche einen Platz zu erhalten, so sieht sich 1714 die Wittenberger Fakult?t in Wahrnehmung der lutherisch orthodoxen Position herausgefordert und bezieht gegen die fortschreitende Hinwendung pietistischer Lieddichter in den Bereich des Subjektivistischen in einem Gutachten Stellung.Diese Position nimmt G. Wallin 1723 in "de prudentia" auf. Dabei stellt er die Gesangbuchfrage in den grunds?tzlichen Zusammenhang mit der Frage nach dem Verh?ltnis von Melodie und Text im Lied, vergleicht die Texte alter und neuer Kirchenlieder, d.h. die der Reformationszeit mit denen des ausgehenden 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts, und wendet das Ergebnis in kritischer Pr?fung auf das Osnabr?ckische Gesangbuch von 1720 an.
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