Der "Congress for Cultural Freedom" (CCF) war eine der wichtigsten Agenturen f r die Verbreitung amerikanischer Ideen ber die Ordnung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft nach dem zweiten Weltkrieg. Die Ideologie des New Deal bildete die Grundlage f r die offensive Kommunikation von Konzepten der liberaldemokratischen F hrungsmacht USA, die in Westeuropa und insbesondere in der Bundesrepublik zur Geltung gebracht wurden. Hier trugen sie ma geblich zur intellektuellen und ideelen Westorientierung in Politik und Gesellschaft bei. Zugleich f hrte der CCF den ideologischen Kampf gegen den Stalinismus und nutzte ihn dazu, linksliberale und sozialdemokratische Politiker und Intellektuelle in die kulturelle Front des Westens w hrend des Kalten Krieges einzubinden. Entstanden im Rahmen des T binger "Westernization"-Forschungsprojekts, gibt "Freiheit in der Offensive?" erstmals und auf breiter Quellengrundlage solide Ausk nfte ber die T tigkeit des CCF in der Bundesrepublik zwischen 1950 und 1967. ber eine reine Organisationsgeschichte hinaus zeichnet der Band die ideologische Entwicklung der CCF detailliert nach, um ihn so in eine Gesamtgeschichte deutscher "Westernisierung" einordnen zu k nnen.