Bewusst erlebten Willensentscheidungen gehen neuronale Bereitschaftspotentiale zeitlich voraus. Was bedeutet das f r unser Verst ndnis menschlicher Freiheit? Wie verh lt sich der Eindruck, "frei" entscheiden zu k nnen, zur naturgesetzlichen Beschreibung des Menschen als materielles System? Diese im Kern alte Debatte hat durch die Neurowissenschaft der Gegenwart eine erneute Zuspitzung erfahren. Im vorliegenden Buch sind aktuelle Beitr ge renommierter Autoren aus Psychologie, Philosophie des Geistes, Natur- und Rechtsphilosophie, Biologie, Soziologie und Moraltheologie versammelt. Dabei steht zum einen die Frage im Vordergrund, welche Vorstellungen menschlicher Freiheit mit einem determinierten Naturgeschehen vertr glich sind und welche aufgegeben werden m ssen. Zum anderen wird das Problem verfolgt, welche Grundlage f r die Zuschreibung der Urheberschaft eigener Handlungen und damit f r die pers nliche Verantwortung des Menschen bleibt. Die L sung dieses Problems entscheidet ber die philosophische Begr ndung strafrechtlicher Praxis. Es gen gt nicht, einen Standpunkt zu haben. Wer die Debatte um die Willensfreiheit verstehen will, muss die Argumente kennen. Dazu l dt dieses Buch ein. Mit Beitr gen von: Bernulf Kanitscheider Matthias Kettner Sabine Maasen Reinhard Merkel Wolfgang Prinz Eberhard Schockenhoff Holm Tetens Bettina Walde Wolfgang Walkowiak Franz Wunketits
Format:Paperback
Language:German
ISBN:3897854457
ISBN13:9783897854451
Release Date:March 2006
Publisher:Brill Mentis
Length:259 Pages
Weight:1.53 lbs.
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Format: Paperback
Condition: New
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