Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich P dagogik - Heilp dagogik, Sonderp dagogik, Philipps-Universit t Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Forderung nach Selbstbestimmung bzw. die Erm glichung eines selbstbestimmten Lebens von Menschen, die als (geistig) behindert gelten, ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Schlagwort, wenn nicht sogar zu der zentralsten Forderung berhaupt innerhalb der Behindertenarbeit geworden. Dem Bereich des Wohnens kommt hierbei eine zentrale Position zu. Zum einen ist er im Alltag omnipr sent vertreten und zum anderen erf llt der Wohnraum wichtige Funktionen. So fungiert er etwa als Raum f r Geborgenheit und Sicherheit, als Raum f r Best ndigkeit und Vertrautheit, als Raum f r Selbstverwirklichung und Selbstverf gung, als Raum f r Kommunikation und Zusammenleben sowie als Raum f r Selbstdarstellung und Demonstration von sozialem Status. Obwohl in der BRD der Grundsatz "ambulant vor station r" gilt, lebt nach wie vor ein Gro teil aller Menschen mit so genannter geistiger Behinderung in speziellen Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe. Daher muss gefragt werden, wie sich in solchen Einrichtungen Selbstbestimmung f rdern l sst. Eine Methode hierzu ist die des Empowerments. Empowerment bedeutet bersetzt Selbstbef higung bzw. Selbsterm chtigung und kommt urspr nglich aus den USA, wo der Begriff das erste Mal in Verbindung mit der B rgerrechtsbewegung der schwarzen Minderheit verwendet wurde. Im Rahmen meiner Diplom-Arbeit werde ich folgender Fragestellung nachgehen: Inwiefern l sst sich durch den Empowerment-Ansatz Selbstbestimmung von Menschen, die als geistig behindert bezeichnet werden, in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe f rdern?
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