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Paperback Franz Kafkas 'Schloss' - Roman oder K's Sieg ?ber sich selbst [German] Book

ISBN: 3838684478

ISBN13: 9783838684475

Franz Kafkas 'Schloss' - Roman oder K's Sieg ?ber sich selbst [German]

Inhaltsangabe: Einleitung: Die Interpretationen zum ‚Schloss', Franz Kafkas letztem gro en Werk, sind vielf ltig und keine kann f r sich beanspruchen, dass sie die einzige Wahrheit des Romans gefunden hat. Einer der ersten Ans tze berhaupt ist die Betrachtung des Romans aus einer theologischen Perspektive heraus, die durch Max Brod, Kafkas Freund und ersten Gesamtherausgeber, eingeleitet wird. Brod ist der Meinung, dass die Instanz des Schlosses mit der g ttlichen Gnade in Verbindung gebracht werden k nne und dass den Geschehnissen im Dorf ein durch das G ttliche gelenktes Schicksal innewohne. „Dieses ‚Schlo ', zu dem K. keinen Zutritt erlangt, dem er sich unbegreiflicherweise nicht einmal richtig n hern kann, ist genau das, was die Theologen ‚Gnade' nennen, die g ttliche Lenkung menschlichen Schicksals (des Dorfes), die Wirksamkeit der Zuf lle, geheimnisvollen Ratschl sse, Begabungen und Sch digungen, das Unverdiente und Unerwerbliche, das ‚Non liquet' ber dem Leben aller. Somit w ren im ‚Proze ' und im ‚Schlo ' die beiden Erscheinungsformen der Gottheit (im Sinne der Kabbala) - Gericht und Gnade - dargestellt." An Brod schlie en sich noch viele weitere theologische Deutungsans tze an, ber die sp ter Heinz Politzer zusammenfassend schreibt: „Alle diese Deutungen widersprechen einander, zeigen jedoch gerade in ihrem Widerspruch die irisierende Natur von Kafkas Visionen auf; er wirft als Spiegel die ngste und N te dessen zur ck, der von seinem Werk ereilt worden ist. Wo diese N te aber den ngsten eines an seinem Glauben zweifelnden und verzweifelten Gewissens entsprungen sind ...] liegt die Vermutung nahe, dass hier in das Unheil Kafkas die Sinnbilder der dem Betrachter eigenen Heilslehre projiziert worden sind." Nach der eingehenden Auseinandersetzung mit der Theologie begibt sich die Interpretationsgeschichte des Schloss-Romans auf eine andere Spur: sie macht Sigmud Freuds Psychoanalyse zur Deutungsgrundlage. Walter Sokel etwa l sst sich intensiv auf den

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Format: Paperback

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