Von der Selbstreflexion bestimmter literarischer Werke wird oft gesprochen. Was aber bedeutet Selbstreflexion im besonderen Fall einer fiktionalen Erz hlung, welche Formen lassen sich unterscheiden, und wie haben sich diese Formen historisch entwickelt? Der erste Teil des Buchs bestimmt das Ph nomen der Selbstreflexion im poetologischen und narratologischen Sinn. Zu diesem Zweck wird der Gegenstands-, Wirklichkeits- und Selbstbezug von fiktionaler Rede untersucht und eine systematisch begr ndete Typologie der m glichen Formen narrativer Selbstreflexion entworfen. Der zweite Teil macht diese Typologie fruchtbar und analysiert am Beispiel von Werken der Autoren Wieland, E.T.A. Hoffmann, Fontane, Schnitzler, Hildesheimer und Grzimek unterschiedliche Formulierungen einer narrativen Poetik in der deutschsprachigen Literatur. Dabei zeigt sich, da die M glichkeiten selbstreflexiven Erz hlens bedeutend vielf ltiger sind, als gemeinhin angenommen wird. Auch scheinbar selbstvergessene, 'realistische' Erz hlungen k nnen sich auf sich selbst beziehen und auf durchaus komplexe Weise vom fiktionalen Erz hlen und seinen poetologischen Voraussetzungen handeln. Die Reihe von Werkanalysen, die mit den Anf ngen neuzeitlichen fiktionalen Erz hlens beginnt und ber dessen erkl rtes Ende hinaus bis in die unmittelbare Gegenwart reicht, erm glicht schlie lich einen berblick ber die Entwicklung der narrativen Fiktion und ihre besondere Situation im gegenw rtigen 'Zeitalter der Simulation'.
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