Diese quellenbezogene Studie untersucht die Rolle Forchheims in der Geschichte der K nigspfalzen. Zwischen 849 und 1398 wurden hier 25 K nigsaufenthalte festgestellt. Im 11. Jahrhundert wurde Forchheim durch "Gegenk nig" Rudolf von Rheinfelden bewusst als Ort zur Inszenierung der freien Wahl gew hlt. Weiter wird in dieser Studie die Entwicklung Forchheims zu einem Zentralort des Reiches dargestellt. Im Hochmittelalter wurde Forchheim zu einer Kleinstadt im Gef ge des Hochstifts Bamberg und nach Bamberg zum wichtigsten Ort im Hochstift, wo sich zwischen begrenzter Autonomie und der Landesherrschaft eine spezifische b rgerliche Existenz herausbildete. Forchheim stellte einen besonderen Friedensbereich dar, der von seiner Umgebung nicht nur durch die Stadtmauern, sondern auch im rechtlichen Sinne getrennt war. Die Stadtgemeinde mit ihrem Bestreben nach Autonomie schuf sich einen Raum f r ihre Interessen, was jedoch nicht ohne die Zustimmung und das Entgegenkommen des Bischofs geschehen konnte. Die Forchheimer B rger waren auch nicht die einzigen Bewohner der Stadt. Sie teilten sich ihre Stadt mit Klerikern des Kollegiatstifts, mit Adligen und wohlhabenden N rnberger B rgern. Diese Studie ist eine unver nderte Magisterarbeit aus dem Jahr 1998.
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