Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Mathematik - Angewandte Mathematik, Note: 1.0, Johannes Kepler Universit t Linz, Sprache: Deutsch, Abstract: 2007 verkaufte eine Bank seinen Anlegern ein kompliziertes Finanzprodukt unter dem Namen Sachsen 10 Plus III (im nachfolgenden Sachsen III genannt). Sie bewarb das Produkt unter anderem damit, dass es auch bei leicht fallenden M rkten interessante Expressrenditen generieren k nne. Nachdem es Mitte 2008 aber, bedingt durch die Anf nge der Finanzkrise, schlecht um das Produkt stand, wurden die Anleger nerv s. Daraufhin bot die Bank aus "Gutm tigkeit" einen Eintausch des Produkts gegen das neue Finanzzertifikat Sachsen 10 Plus V (Sachsen V) an. Die Anleger nahmen den Tausch an. Der Tausch machte alle bisherigen Verluste von Sachsen III vergessen. Mit Sachsen V wurde au erdem ein neuer, renormierter Produktkorb eingef hrt. Im Gegenzug wurden die Schwellen, die zu einer Auszahlung f hrten, und die Auszahlungsh hen der Produkte leicht angepasst. Im Vordergrund aber st nde der Vorteil, dass durch die Re-Normierung aller Aktienkurse die bis zum 6.6.2008 entstandenen Verluste v llig belanglos waren. Als sich die Krise in der Folge aber versch rfte, war klar, dass das neue Zertifikat grobe Verluste f r die Anleger generieren wird. Daraufhin zogen die Anleger vor Gericht: Konkret klagten sie, dass der Produkttausch von Sachsen III auf Sachsen V schon zum Zeitpunkt des Vollzugs grob nachteilig f r sie war. In dieser Arbeit stellen wir uns der Frage: War die Klage der Anleger aus finanzmathematischer Sichtweise berechtigt?
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