Aus dem Inhalt: Der Zug fuhr jetzt schon eine gute Weile bergan. Friedrich Hardy langte nach der Uhr, die er seitlich auf den Klapptisch gelegt hatte. Es ging auf f nf. Noch zwei Stunden, dachte er. Er war jetzt pl tzlich doch sehr beklommen. Er legte sich in die Kissen zur ck und horchte auf den einf rmigen Rhythmus des Zuges. Dann sah er auf einmal Ceciles Gesicht, so wie er es zum letzten Mal erblickt hatte. Sie lag ganz starr auf dem Diwan ausgestreckt, den Blick hatte sie entsetzt nach der Decke gerichtet, als ob sie ihn nicht mehr anzusehen wagte. ber ihr Gesicht aber floss es wie eine gro e Welle Blutes, ihre Wangen brannten wie im Fieber, und sie gab keine Antwort mehr. In diesem Augenblick wusste Hardy, dass sie ihn f rchtete und zugleich, dass sie ihn verraten hatte. Es war auch Wahnsinn gewesen, sich ihr anzuvertrauen. Solch ein Ereignis war f r das Gehirn einer Frau zu gro . Aber hatte er denn nicht gemusst, da doch alles um ihretwillen geschehen war? Neufassung und Digitalisierung von Peter M. Frey nach dem Original von 1916, unter Beachtung der neuen deutschen Rechtschreibung. Es handelt sich um ein gemeinfreies Werk.
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