Einf hlsam f hrt dieser Roman in einer fast heiteren Leichtigkeit durch zwei Geschichten verletzter Weiblichkeit und ist dabei voller Sch nheit, Z rtlichkeit und W rme.
Judith muss sich vor einem Mann verstecken, aber eigentlich ist es nicht er, der ihr solche Angst macht, und tief im Inneren wei sie das auch. Als sie eine abgelegene Wohnung auf dem Land bei der sehr sympathischen Bea findet, scheint endlich Ruhe in ihr Leben und das ihrer kleinen Tochter Amber zu kommen, mehr noch, die deutlich ltere Bea wird eine liebevolle Freundin. Auch Amber liebt Bea, und zum ersten Mal erlebt Judith etwas, das sich heil anf hlt. Bis sie heimlich Beas Tageb cher liest und dort gebannt verfolgt, wie Beas sich in einer Therapiegruppe aus einem alten Trauma erl st. Und auf einmal wird Judiths eigene Geschichte lebendig: die heranwachsende Judith, die nicht wei , wer ihr Vater ist, die eine gro e k nstlerische Begabung hat und sich in ihren Zeichnungen eine eigene Wirklichkeit erschafft und die ihren v terlichen Freund Nathan besucht, der ihr Federn ins Haar steckt und sie Kleine Wilde nennt.