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Paperback Essstörungen im Blickfeld - Lebenswelten und Therapiemöglichkeiten am Beispiel der Anorexia nervosa [German] Book

ISBN: 3638855279

ISBN13: 9783638855273

Essstörungen im Blickfeld - Lebenswelten und Therapiemöglichkeiten am Beispiel der Anorexia nervosa [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 2,3, Hochschule Magdeburg-Stendal; Standort Magdeburg, Veranstaltung: Zum gesellschaftlichen Umgang mit Rauschdrogen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Gesundheitsbericht f?r Deutschland von 1998 wurde dargestellt, dass Anfang der 90er-Jahre im Westen Deutschlands 19,5 % der Frauen und 17,3 % der M?nner als ?bergewichtig galten. Dieser Trend ist weltweit in allen Industrienationen erkennbar. Schon seit Jahren warnen Ern?hrungswissenschaftler davor, unsere Ern?hrungsweise enth?lt zu viel Fett, zu viel Zucker und zu viel Energie, aber zu wenig Ballaststoffe. Trotz dieser Tatsachen sind viele Menschen keineswegs mit ihrem K?rpergewicht zufrieden. Ganz im Gegenteil, das Schlankheitsideal diktiert zu mindest in den westlichen Industrienationen die Essgewohnheiten in gro em Ma e.1 In Modemagazinen und Zeitungen werden Frauen pr?sentiert, deren Gewicht teilweise weit unter dem Normalbereich liegt. Es wird sugeriert, dass Gl?ck, vollkommene Zufriedenheit, Erfolg und Coolness mit den idealen K?rperma en verbunden seien. Das Frankfurter Zentrum f?r Essst?rungen hat in einer repr?sentativen Befragung herausgefunden, dass bereits rund 75 % der Frauen im Laufe ihres Lebens mindestens eine Di?t gemacht haben. Andererseits bringen 95 % der Di?ten nicht den gew?nschten Erfolg. Bringen wiederholte Abmagerungskuren und Di?ten nicht den gew?nschten Erfolg, werden weitere Ma nahmen ergriffen, um eine Gewichtsregulierung zu erzielen. Dazu geh?ren Abf?hrmittel (Laxanthien), Entw?sserungs-Medikamente (Diuretika), willentliches Erbrechen und exzessive sportliche Bet?tigung. Als Ausl?ser f?r die Entstehung von Essst?rungen werden neben den bisher genannten soziokulturellen Faktoren auch biologische, individuelle und familienbezogene Faktoren benannt.1 Es stellt sich also die Frage, wie man der Entwicklung einer Essst?rung entgegenwirken kann; wie man erkennt, dass eine Person unter einer Essst?rung leidet u

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