Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1.7, Freie Universit t Berlin (Institut f r Theaterwissenschaft), Veranstaltung: Regie im XX Jahrhundert, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Emanzipation des Theaters von der jahrhundertelangen Dominanz der dramatischen Literatur hatte eine Neubestimmung des Theaterregie Begriffs zur Folge und brachte infolgedessen eine ungeahnte Erweiterung der theatralen Ausdrucksm glichkeiten in XX Jahrhundert mit. Unter Piscator transformierte sich die Theaterszene in eine echte politische Trib hne; das Theater in ein Parlament, und das Publikum in eine gesetzgebende K rperschaft. Film, Projektionen, laufendes Band, Etagen-, Globusb hnen, Drehscheiben und motorisierte Br cken waren seitdem nur die einzigartigen Regie-Mittel, die Piscator verwandte, um die unsichtbaren oder sichtbaren Zubringer und Ver nderer der dramatischen Handlungsbilder zu schaffen. Auff lligerweise wurde Piscator immer wieder unter dem Gesichtspunkt eines Dualismus rezipiert: unter dem Aspekt seines politischen Weltbildes einerseits, und unter dem sthetischen Aspekt der Einbeziehung technisch avancierter Medien in den B hnenapparat andererseits. Zweifellos kreierte dieser Kurzschlu von Politik und Technik ein besonderes Regiestil, der eine ganz neue ra im Theater begonnen hat.
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