Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Ernst-Moritz-Arndt-Universit t Greifswald (Institut f r deutsche Philologie), Veranstaltung: "Paradigmenwechsel in der deutschen Sprach- und Kommunikationsgeschichte", Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ortsnamen werden den schriftlichen Quellen zugeordnet, mundartliche Formen sind aber auch im heutigen Sprachgebrauch lebendig. Die Wissenschaft, die sich mit der Entstehung und Ent-wicklung der Ortsnamen besch ftigt, ist die Toponymie, welche wiederum ein Teilgebiet der O-nomastik, der Namensforschung, darstellt. Ihre "gelehrte" Erforschung erfolgte schon im 18. Jahrhundert und bezog sich auf die Volksetymo-logie. Als systematische Wissenschaft beginnt sie in Deutschland Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Basis der Grimmschen Spracharbeiten. Zu einem der wichtigsten Vertreter des vorletzten Jahr-hunderts geh rt A. Bach, welcher der Namenskunde den Weg zu einer eigenst ndigen sprachwis-senschaftlichen Disziplin bereitete, und eine wesentliche Grundlage dieser Arbeit bildet. Ortsnamen sind also sprachliche Zeichen und somit Untersuchungsgegenstand der diachronen - historisch-vergleichenden - Sprachwissenschaft: "es gibt keine umfassende Sprachwissenschaft ohne Namenkunde bzw. Namengeschichte, und es gibt keine wissenschaftliche Namenkunde bzw. Namengeschichte ohne Verankerung in der historischen Sprachwissenschaft.
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