Die Erforschung von Emotionen, "emotional regimes" und "emotional communities" hat in den vergangenen Jahren gro e Aufmerksamkeit erfahren. Zugrunde liegt unter anderem die Einsicht, dass Rationalit t und Gef hlswelt keine starren Gegens tze sind, wie es eine ltere Auffassung lange Zeit glaubte. Vielmehr flie en Emotionen regelm ig in die Konstruktion von Bildern des anderen, Wahrnehmungen und Interpretationsmustern ein und stehen in einem komplexen Zusammenhang mit "rational" vermittelten Handlungen. Dies gilt in besonderem Ma e f r die Geschichte der Internationalen Beziehungen, die dieser Band erstmals systematisch unter einer emotionsgeschichtlichen Perspektive in den Blick nimmt. Mit ihr untersuchen renommierte Historikerinnen und Historiker zentrale Phasen und Schaupl tze des Kalten Krieges. Damit er ffnet der Band einen wichtigen Dialog zwischen unterschiedlichen methodischen Traditionen der Geschichtswissenschaft.
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