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Paperback EinTopf Gedichte: 9. Kelle September [German] Book

ISBN: B0GJ3R4QM8

ISBN13: 9798245019246

EinTopf Gedichte: 9. Kelle September [German]

Zumindest ich kann mich dunkel erinnern, als die W sche noch in einem gro en Kessel, der zudem vorher mit Holz angeheizt werden musste, gewaschen wurde. brigens auch die damals blichen Stoffwindeln. Es konnte in diesem Kesseldurcheinander passieren, dass das Sonntagshemd neben der Stoffwindel brodelte, sp testens bei diesem Anblick wurde mir bewusst: die Natur ist nichts anderes als ein riesiger Kreislauf, der sich als echtes Perpetuum st ndig dreht.
Solche gro en Kessel wurden auch zu Gulaschkanonen; sp testens jetzt, wo Waschkessel von Waschmaschinen und Kochkessel von Hightech-Kocht pfen abgel st sind, wird deutlich, das Wort Kessel ist heutzutage ein gef hrliches: Wir h ren von Kesselschlachten, Einkesseln, Krieg eben, der zumindest das Wort Kessel wieder modern gemacht hat.
Vermutlich wird in anderen Teilen dieser gro en Perpetuumkugel Erde wieder in gro en Kesseln - wegen des biologischen Kreislaufs m glicherweise in denselben - abwechselnd W sche oder Essen gekocht, alles eben ein gro er Topf, ein EinTopf. Und wenn dieser eine gro e Topf nicht mit allen m glichen Gem seresten, sondern Buchstaben und Worten bekocht wird, werden aus ihm die EinTopfGedichte.
Wie entstand nun dieser Eintopf? Ist es sinnvoll, f r einen Eintopf eine Anleitung, ein Rezept zu verfassen? Sicherlich nur bedingt. Und wenn der Eintopf mal besonders gut ger t, haben wir meistens Art, Menge und Reihenfolge der Zutaten vergessen und es ist wieder nichts mit einem - ohnehin nur eingeschr nkt sinnvollen - Rezept f r den Eintopf. Trotzdem hier ein kleiner Versuch eines Rezeptes, das Nachkochen wird dringend (ab )geraten.
1. Im Laufe der Jahre entstanden in meiner Schublade viele Gedichtmanuskripte.
2. Manche schlagen die Bibel oder andere B cher zuf llig auf und hoffen auf diese Weise auf eine Stelle zu treffen, die - ob der zuf lligen F gung - eine Inspiration f r sie verbirgt.
1. + 2. = So ist diese Reihe entstanden. Ich habe die vielen Manuskriptseiten zuf llig aufgeschlagen und dann einfach hintereinandergeschrieben, was ich fand: Gedichte, unterbrochen von kurzen Aphorismen. Das kann dazu f hren, dass ein Weihnachtsgedicht neben einem Sommergedicht auf- bzw. untertaucht, eben wie im Kreislauf der Natur blich oder wie in einem gro en Kessel - einem Kessel mit Eintopf, wenn es hei t: t chtig r hren, Kelle rein, sich berraschen (pardon inspirieren) lassen, was auf den Teller kommt.
Ein kleines Einleitungs-Nachwort. Gdicht = GDichT = GeDichTe = Ge(h)DichTe(e) = GehDichTee usw., also Gedichte, die sich ans Dich oder ans Ich (Dich?) wenden und sowohl beim Gehen als auch im Sitzen zum Tee gelesen werden k nnen.
Und ein netter Unfall (pardon gedichteter Zufall) w re es, wenn zwei Personen (das Dich und Ich?) diese Gedichte beim Gehen lesen und deshalb versehentlich zusammensto en. Oder fortan den Tee immer gemeinsam trinken. Dann h tten diese Gedichte wenigstens etwas erreicht, zwei sich unbekannte Menschen (wenn auch beim beschriebenen ersten Weg auf ungew hnliche Weise) zusammenzubringen, durch die Geh-GedichtTee.

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Format: Paperback

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