Das Buch bietet genaue Lekt ren von Texten Jean Pauls, Kleists und Freuds (sowie Graci ns, Sternes, F. Schlegels und Joyce's), und richtet sich damit auf jenen Zeitraum, in dem es mit der poetologischen und philosophischen Dignit t des Witzes zu Ende ging oder schon vorbei ist. In diesem verschiebt sich, was mit Witz gemeint ist. Handelt es sich um 1800 noch um den Witz, den der Witzige hat , so seit dem 19. Jahrhundert um den, den er macht (so pointiert Freud). Fokussiert wird der Witz als ein Ereignis der Rede, dessen unkalkulierbare Effekte sich als Einf lle wie Zu- oder Unf lle einstellen. Mit Jean Paul ist der Witz eine Kraft, die in ihrer Beschreibung nicht aufgeht. Sie manifestiert sich in pl tzlichen Effekten vielf ltiger und immer auch anders m glicher sprachlicher Relationen, die in den W rtern lauern. Das Spiel mit Worten l st die Einheiten, geht auf die Buchstaben und selbst nicht-alphabetische schriftliche Marken zur ck. Mit Freud kommt der Witz als sozialer Vorgang in den Blick, der Ereignischarakter der witzigen u erung dann als Verwicklung des Anderen ins Geschehen, dessen Medium das Lachen ist. Was der Witz ausspielt, das betrifft auch theoretische Texte und Lekt ren, das Verh ltnis von Witz und Theorie.
ThriftBooks sells millions of used books at the lowest everyday prices. We personally assess every book's quality and offer rare, out-of-print treasures. We deliver the joy of reading in recyclable packaging with free standard shipping on US orders over $20. ThriftBooks.com. Read more. Spend less.