Dieses Buch untersucht den globalen Drogenhandel durch die Brille der Rational-Choice-Theorie und stellt deren Eignung als einzige Erkl rung f r den Drogenhandel in Frage. Durch den Vergleich der risikoreichen Entscheidungen von Drogenkurieren mit den kalkulierten Handlungen von Bankern, die Drogengewinne waschen, werden Ungleichheiten bei den Motivationen und Konsequenzen innerhalb der quasi-legalen und kriminellen Hierarchie deutlich.Das Buch kritisiert die Ungleichheit des Justizsystems, in dem marginalisierte Personen mit harten Strafen rechnen m ssen, w hrend sich m chtige Eliten der Verantwortung entziehen. Anhand einer feministischen Analyse wird untersucht, wie Neoliberalismus und Drogenhandel arme, schwarze und ethnischen Minderheiten angeh rende Frauen unverh ltnism ig stark beeintr chtigen.W hrend die Rational-Choice-Theorie einige Aspekte des Drogenhandels erkl rt, kommt die Studie zu dem Schluss, dass sie den Zwang und die systembedingten Ungleichheiten, die die Handlungen vieler Menschenh ndler, insbesondere derjenigen am unteren Ende der Hierarchie, bestimmen, nicht vollst ndig erkl ren kann.
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