Erfurt, lauer Sommerabend. Im pr chtigen Gro en Saal des Stadtgartens steht G nter Hermann auf der B hne - ein Mann mit scharfem Blick und einem Buch in der Hand, das wie eine Waffe wirkt. "Der Zwang zu Satan" ist sein Manifest: eine schonungslose Abrechnung mit dem Islam, die Allah als getarnten Teufel entlarven will. Die Worte hallen durch den Saal, treffen auf Applaus und Buhrufe, auf gl ubige Christen und w tende Demonstranten. Dann f llt der Schuss. Ein einziger Knall rei t die Welt entzwei. Hermann sackt zusammen, Blut breitet sich auf dem Parkett aus. Panik bricht los, Menschen st rmen die Ausg nge, Blaulichter flackern durch die hohen Bogenfenster. Die Mordkommission Erfurt r ckt an: Hauptkommissar Werner B chner, der bullige Bayer mit dem gro en Herzen; Ren Stahl, der raubeinige Berliner; der junge Matthias B hme, der Psychologe Justus Henning und die toughe Pathologin Sasha Woblevsky. Was als Lesung begann, wird zur Jagd auf einen unsichtbaren Sch tzen - einen Mann mit Narbe ber der Braue, getrieben von Rache, Glauben und Verzweiflung. Ein Netzwerk aus Routine, Fanatismus und Verrat spannt sich von Erfurt bis Frankfurt. Und w hrend Hermann um sein Leben k mpft, tickt die Uhr: 48 Stunden, um den T ter zu stoppen - bevor er ein zweites Mal zuschl gt. Ein atemloser Thriller ber Worte, die t ten k nnen, ber Br der, die gemeinsam fallen, und ber die Frage: Wie weit geht man f r den Glauben - und wie weit f r die Wahrheit? "Der Zwang zu Satan" - wenn Worte zur Waffe werden.