Dieses Buch untersucht die ungleiche und oft politisierte Anwendung von Menschenrechtsnormen im globalen System. Es wird argumentiert, dass die Durchsetzung des internationalen Menschenrechtsrechts trotz seiner universellen Sprache h ufig von Machtverh ltnissen, geopolitischen Interessen und selektiver Rechenschaftspflicht gepr gt ist. Kritisch wird untersucht, wie m chtige Staaten und internationale Institutionen Menschenrechtsstandards uneinheitlich anwenden - oft verurteilen sie Verst e in schw cheren Staaten, w hrend sie hnliche Handlungen von Verb ndeten oder sich selbst bersehen oder rechtfertigen. Anhand von Fallstudien, rechtlichen Analysen und historischen Hintergr nden beleuchtet das Werk Muster der Voreingenommenheit in Bereichen wie Konflikten, Terrorismusbek mpfung, Sanktionen und humanit ren Interventionen. Das Buch bewertet zudem die Rolle wichtiger globaler Akteure, internationaler Organisationen und medialer Darstellungen bei der Verfestigung dieser Doppelmoral. Es hinterfragt die Glaubw rdigkeit und Wirksamkeit des derzeitigen Menschenrechtsregimes und dessen Anspruch auf Universalit t. Als Antwort darauf fordert der Autor einen gerechteren, transparenteren und prinzipientreueren Rahmen f r die Durchsetzung der Menschenrechte.
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