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Paperback Die Wiener Genesis. Geburt eines Kunsttextes aus einem Kulttext: Eine Relektüre unter mythischen und ästhetischen Gesichtspunkten [German] Book

ISBN: 366879068X

ISBN13: 9783668790681

Die Wiener Genesis. Geburt eines Kunsttextes aus einem Kulttext: Eine Relektüre unter mythischen und ästhetischen Gesichtspunkten [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2017 im Fachbereich Germanistik - ltere Deutsche Literatur, Medi vistik, Note: 2,3, Universit t Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die eigent mlichste Art der Kunstproduktion und ihrer Werke f llt unser h chstes Bed rfnis nicht mehr aus; wir sind dar ber hinaus, Werke der Kunst g ttlich verehren und sie anbeten zu k nnen." In diesem Zitat von Hegel kommt zum Ausdruck, dass es zwischen der Kunst und dem Heiligen, dass sich im Kult findet, einen Zusammenhang gibt, der in der heutigen Zeit so oftmals nicht sehr naheliegend zu sein scheint, da die Kunst doch als eigenst ndiges, autonomes Medium verstanden wird, das nicht vom Kult abh ngt. Denkt man jedoch zur ck in die Zeiten des Mittelalters so wird bewusst, dass Kult und Kunst dort nicht getrennt waren und die Kunst durch den Kult - das Religi se sehr dominiert wurde. So waren Wissen und Poesie im Hochmittelalter noch nicht getrennt. Poesie ist urspr nglicher Artikulationsort einer christlich-mythischen Rationalit t. Die heiligen Texte im Mittelalter waren in der Regel in Latein und nicht in der Volkssprache verfasst. Als jedoch die Volkssprachlichkeit Einzug in die Texte hielt erwuchs deren literarische Autonomie aus der Aneignung biblischer Inhalte. So wird z.B. die Wiener Genesis als ein bibelepischer Text, der in Volkssprache, dem fr hmittelhochdeutsch verfasst ist, verstanden. Erst in einem historischen Prozess hat sich dann die Kunst vom Kult getrennt. Der historische Prozess zwischen Kunst und Kult ist kontrovers modelliert. Das Verh ltnis von Kunst und Kult kann nicht als Verh ltnis einer pl tzlichen Abl sung im Mittelalter gesehen werden, da diese nicht scharf durch eine epochale Z sur zu trennen sind. So hat sich die Kunst schrittweise aus dem Kult herausgel st. Die Kunst des Mittelalters hat memorative und bildende Funktionen gehabt, die religi se Funktion bestand in der Transmission. Die biblische Welt ist, was ihre Literarizit t anbelangt, trotz ihres gro en Einflusses,

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