Die Studie nimmt ein Ph nomen in den Blick, welches zwar von zentraler Bedeutung f r unser Verst ndnis der Geschichte Lateineuropas im Mittelalter ist, bisher jedoch noch nicht im Fokus geschichtswissenschaftlicher Forschung stand: die Kommunikation mit Gott. In zahlreichen zeitgen ssischen Quellen - sei es in normativen Texten wie Gebetstraktaten, Liturgiekommentaren und Libri Oridnarii, oder sei es in erz hlenden Quellen wie Historiographie und Hagiographie - wird Gott als Kommunikationspartner der Menschen beschrieben bzw. ins Bild gesetzt. Zwar muss sich die Geschichtswissenschaft der Frage enthalten, ob jene Kommunikation an sich m glich sei, jedoch kann (und sollte) sie zu einer Historisierung des fraglichen Ph nomens beitragen. Denn obwohl die tradierten Formen von den religi sen Akteuren oftmals als etwas Gottgegebenes hingestellt werden, muss aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive die grunds tzliche Historizit t der Gott-Mensch-Kommunikation konstatiert werden: Welche rituelle Praktik, welcher habituelle Gestus oder welche Gef hlslage jeweils als akzeptabel und angemessen gilt, um Gott zu adressieren, entscheidet sich an und ver ndert sich mit dem historischen Kontext - und ist damit historisch erkl rungsbed rftig. Zu dieser noch ausstehenden Historisierung des Ph nomens leistet das Buch einen wesentlichen Beitrag, indem es der fraglichen Kommunikationsform aus einer problemorientierten sowie kommunikationstheoretisch reflektierten Perspektive nachsp rt.
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