Die traditionelle H uptlingschaft, die in der tschadischen Rechtsliteratur nur unzureichend behandelt wird, ist jedoch eine von der Verfassung anerkannte Institution. Dieses berbleibsel der vorkolonialen Staaten, das sich mit dem politischen Leben entwickelt, wurde als Hilfskraft der Kolonialmacht in Form von Vasallenstaaten mit unklaren Umrissen beibehalten, bevor es zu einem Mitarbeiter der Verwaltung (1989) und dann zum Garanten der Sitten und Gebr uche (1996) wurde. Als Republikaner leidet sie leider unter den Inkoh renzen der nationalen Integrationspolitik eines im Entstehen begriffenen Staates. Da sie sowohl eine Legitimationsquelle f r den Staat als auch ein Handicap f r seinen Aufbau darstellt, ist sie angesichts ihrer Besonderheiten besser im Rahmen einer F deration aufgehoben. Die Verwaltungsorganisation (Dekonzentration und Dezentralisierung), in die sie eingebettet ist, hat es leider nicht geschafft, die Schwierigkeiten einer institutionellen Dichotomie zu berwinden, die durch das politische Z gern ber das Schicksal einer Institution, die immer st rker im Bewusstsein der Bev lkerung verankert ist, erzwungen wurde. Da sie allen Widrigkeiten widerstand, hat sie sich als politisch unumg ngliche Verwaltungsinstitution etabliert.
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