Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Freie Universit t Berlin (Otto-Suhr-Institut f r Politikwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar: Liberalismus im Wandel, Sprache: Deutsch, Abstract: In den Debatten um Arbeitslosen- und Rentenversicherungen stellt sich wiederholt die Frage nach Art und Umfang marktkonformer Sozialpolitik. Eine Soziale Marktwirtschaft solle die Nachteile einer freien, unkontrollierten Marktwirtschaft vermeiden. Ihren Ursprung findet diese Wirtschaftsordnung in der ordnungstheoretischen Konzeption des Ordoliberalismus Walter Euckens. Der Artikel arbeitet die Thesen Euckens zur L sung der sozialen Frage heraus und um sie auf die heutigen Probleme anwendbar zu machen. Normatives Ziel oder ordoliberalen Idee ist, eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung zu entwerfen, innerhalb derer allen Individuen eine gr tm gliche Freiheit als Voraussetzung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit zuteil wird. Es zeigt sich, dass Eucken Sozialpolitik als integralen Bestandteil der Wirtschaftspolitik versteht. Drei universale Anliegen weist er der Sozialpolitik zu: die Versorgung aller Mitglieder einer Gesellschaft unabh ngig von ihrer Leistungsf higkeit, soziale Gerechtigkeit und soziale Sicherheit. Eine funktionsf hige, freiheitliche Marktwirtschaft ist f r Eucken dabei Voraussetzung f r die L sung der sozialen Frage. Im Kern hei t das, dass die beste Sozialpolitik im Sinne Walter Euckens eine konsequente Wirtschaftsordnungspolitik ist.
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