Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Fr hgeschichte, Antike, Note: 1,0, FernUniversit t Hagen (Historisches Institut), Sprache: Deutsch, Abstract: Auf dem Weg in die Literalit t stellt die Balkanhalbinsel im Fr hmittelalter eine Besonderheit im Kontext alt-europ ischer Schriftlichkeit dar. Eng verbunden ist hier die Kirchenzugeh rigkeit der Region mit der Verschriftlichung der Sprache slawischer V lker. Noch heute, im 21. Jahrhundert, herrscht in der "Slavia Orthodoxa" eine eigene Schriftform vor, dessen Urspr nge im 9. Jahrhundert durch die Slavenlehrer Kyrill und Method zu finden sind. Durch deren Slawenmission im Jahre 863 fand die slawische Literalit t ihren Anfang. Geschehen ist dies durch die Einf hrung zweier, auf die slawische Phonetik abgestimmte, graphischer Medien: der glagolitischen und kyrillischen Schrift.Die ltere der beiden, die Glagolica, wurde zum Zwecke der Slawenmission nach M hren getragen, als Instrument der Slawenlehrer Kyrill und Method bei ihrer Mission. Der Werdegang beider Schriftsysteme ist von einigen Widrigkeiten gekennzeichnet, die in dieser Hausarbeit n her betrachtet werden sollen. Es wird die Frage im Raum stehen, ob die Glagolica ihre missionarische Zweckbestimmung erf llen, und warum sie durch ihr Nachfolgesystem, die Kyrillica, abgel st werden konnte.
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