Dieses Buch befasst sich mit Selbstanzeigen nach 371, 398a AO. Diese setzen grunds tzlich die Nachentrichtung der hinterzogenen Steuern, ggfs. auch die Zahlung eines Strafzuschlags und von Zinsen voraus. Bei Liquidit tsproblemen ist der Steuerhinterzieher dazu aber tats chlich nicht, nicht in vollem Umfang oder - bei drohender Insolvenzanfechtung - nicht nachhaltig in der Lage. berdies verliert er im Insolvenzverfahren, ggfs. schon im Er ffnungsverfahren die rechtliche Verf gungsbefugnis ber sein verbliebenes pf ndbares Verm gen. Die Insolvenzanfechtung von im Zuge einer Selbstanzeige vorgenommenen Zahlungen kann zudem den verfassungsrechtlich verankerten Nemo-tenetur-Grundsatz ber hren, weil sie in Konfliktsituationen den Ausweg ber die Selbstanzeige zu verbauen droht. Der Autor besch ftigt sich mit der Frage, inwieweit unter diesen Bedingungen Selbstanzeigen wirksam sein k nnen oder welche anderen L sungsans tze stattdessen f r den Steuerhinterzieher in Betracht kommen. Er kommt dabei in den Anwendungsbereichen des 371 AO und des 398a AO zum Teil zu unterschiedlichen Ergebnissen
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