Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,3, Universit?t der Bundeswehr M?nchen, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Gesandtschaften werden in der einschl?gigen Literatur als Institutionen beschrieben, die unter Beachtung diplomatischer Reglements Verbindungen zwischen zwei Staaten auf- und ausbauen. Die Souver?nit?t sowohl des entsendenden als auch des empfangenden Staates bildet die Voraussetzung f?r eine privilegierte Sonderstellung des Gesandten und garantiert die ungehinderte Erf?llung seines Auftrages. Einschr?nkungen der einzelstaatlichen Hoheit im Zuge einer bundesstaatlichen Vereinigung stellen demzufolge die Aus?bung des diplomatischen Verkehrs in Frage. Mit der Vereinigung der deutschen Einzelstaaten zu einem Staatenb?ndnis im Jahre 1871 und einer weiteren Beschneidung einzelstaatlicher Souver?nit?t durch die Weimarer Reichsverfassung von 1919 geriet deshalb die gesandtschaftliche Praxis auf den Pr?fstand. Die S?chsische Gesandtschaft in M?nchen ist innerhalb dieser ver?nderten politischen Rahmenbedingungen in bisherigen Publikationen nicht untersucht und dargestellt worden. Im Rahmen der Arbeit wurden folgende wesentliche Fragen er?rtert: 1. Inwiefern ?u erte sich die diplomatische Sonderstellung der s?chsischen Vertretung vor dem Hintergrund der bundesstaatlichen Verfassung? 2.Welche personellen und materiellen Faktoren bestimmten den Dienst der Gesandtschaft? 3. Lassen sich im Betrachtungszeitraum charakteristische Merkmale und Unterschiede in der Berichterstattung der s?chsischen Vertretung feststellen?
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