Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 14 Punkte, Universit t Regensburg (Juristische Fakult t), Veranstaltung: Seminar Standardsituationen in der Strafverteidigung, Sprache: Deutsch, Abstract: Freie Berufsgruppen, z. B. rzte und Architekten, tragen bei Ausf hrung ihrer T tigkeit ein betr chtliches Haftungsrisiko f r unzureichende Dienstleistungen, insbesondere Anw lte, die in Zivilprozessen auftreten, sehen sich solchen Risiken ausgesetzt. So sind s mtliche Berufstr ger dazu verpflichtet eine ausreichende Haftpflichtversicherung f r m gliche Verm genssch den des Mandanten abzuschlie en. Demgegen ber spielt die Haftung f r Schlechtleistung, in Form einer Schlechtverteidigung, des Strafverteidigers sowohl im wissenschaftlichen Diskurs als auch in der Haftungspraxis eine geringe Rolle. Allerdings ist es in den letzten Jahren wieder vermehrt zu Haftungsurteilen gegen ber Strafverteidigern gekommen. Fraglich ist jedoch, wo die Schlechtverteidigung des Anwalts im Strafprozess beginnt, w hrend f r einen Anwalt im Zivilprozess klare Mindeststandards gelten. Im ersten Teil der Arbeit wird auf die Grunds tze der Strafverteidigung und der damit verbundenen besonderen Stellung des Strafverteidigers im Prozess eingegangen, aus der bis heute viele Verteidiger und Juristen das Fazit ziehen, dass man vor Haftungsanspr chen seitens des Mandanten gesch tzt sei. Des Weiteren wird die M glichkeit der bertragung des Pflichtenkatalogs aus dem Bereich des Zivilrechtes auf die Strafverteidigung aufgezeigt, um die Untergrenzen der Strafverteidigung im Innenverh ltnis zum Mandanten zu konturieren. Im letzten Teil werden die m glichen Kompensationsm glichkeiten der Schlechtverteidigung auf der Straf- und Zivilprozessebene bearbeitet.
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