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Paperback Die Rhetorik des Investiturstreits: Wenrichs von Trier Streitschrift in der rhetorischen Analyse [German] Book

ISBN: 3656167494

ISBN13: 9783656167495

Die Rhetorik des Investiturstreits: Wenrichs von Trier Streitschrift in der rhetorischen Analyse [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Fr he Neuzeit, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universit t Freiburg, Sprache: Deutsch, Abstract: I. Einleitung Der "Gang nach Canossa" Heinrichs IV. bildet den prominentesten H hepunkt des so genannten Investiturstreits. Nach der Bannung durch Papst Gregor VII. sah sich Heinrich IV. dazu gezwungen, Bu e zu tun, und begab sich im B ergewand nach Canossa, um beim Papst seine Wiederaufnahme in die christliche Gemeinde zu erwirken. Wenn auch eine scheinbare Auss hnung zwischen Papst und K nig gelang, w hrte der Frieden nicht lange und auf der Fastensynode 1080 wiederholte Gregor VII. die Bannung des K nigs. Die Frage der Investitur bildete zun chst den Hauptstreitpunkt zwischen dem kirchlichen und dem weltlichen Oberhaupt. Daher war diese namensgebend f r den Konflikt, welcher die gesamte Herrschaftszeit Heinrichs IV. pr gte. Obwohl Gregor VII. ein Verbot f r die Bischofsinvestitur durch Laien ausgesprochen hatte, hielt Heinrich IV. an dieser Praxis fest. Dies blieb allerdings nicht der einzige Streitgegenstand. Vielmehr wuchs sich der Konflikt zu einer grunds tzlichen Krise der politischen und ideellen Weltordnung aus. Das Verh ltnis zwischen regnum und sacerdotium stand von nun an zur Debatte. Zus tzlich verwob sich diese Frage mit den Kontroversen um innerkirchliche Reformen, so dass sich hinter dem Begriff des Investiturstreits ein Konglomerat von strittigen Fragen verbirgt. Die Auseinandersetzungen mit diesen Fragen manifestierten sich literarisch in den so genannten Streitschriften. Die meisten lassen sich heute ediert in den drei B nden der Monumenta Germaniae Historica finden, die den Titel Libelli de lite imperatorum et pontificum saeculis XI. et XII. conscripti tragen. Auch wenn der Titel "Streitschriften" eine einheitliche literarische Gattung andeutet, ist dem nicht so. Vielmehr bedienten sich die Autoren dieser Schriften verschiedener Gattungen, der Brief und die theologische Abha

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