Rafael Cruz ist dreiundvierzig Jahre alt, hat eine erfolgreiche Unternehmensberatung, eine Tochter, die sich mit mehr Weisheit um ihn k mmert, als er verdient, und ein Leben, dessen u ere Form intakt geblieben ist, w hrend das Innere ausgeh hlt wurde. Als die Trennung ihn allein in einer Wohnung in Manila zur ckl sst, in der er Essen isst, das er nicht schmeckt, kauft er ein Einzelticket nach Sagada, einem kleinen Bergdorf auf den Philippinen, und kommt dort mit einem Notizbuch und ohne klaren Plan an.
Was folgt, ist ein Tagebuch. Es ist kein Buch der Antworten. Es ist das Protokoll eines Mannes, der lernt, die richtigen Fragen zu stellen. Rafael erkennt, dass zwanzig Jahre n tzlichen Lebens nicht dasselbe sind wie zwanzig Jahre gelebtes Leben. Er merkt, dass Aufmerksamkeit die ehrlichste Form der Liebe ist. Und dass der Unterschied zwischen dem Verwalten und dem Bewohnen eines Lebens alles ausmacht.
Die Rafael-Tageb cher sind eine Geschichte dar ber, was geschieht, wenn ein kompetenter Mann aufh rt zu funktionieren und beginnt zu leben. Es geht um Ehen, die mit Sorgfalt auseinandergehen. Um T chter, die ihre V ter lehren, ohne es zu merken. Um die Stille der Kiefernberge, die nichts verlangt und alles zur ckgibt.
Das Buch ist f r alle, die schon einmal vor einem Essen sa en, das sie nicht wahrnehmen konnten, und sich gefragt haben, wie sie wieder wirklich da sein k nnen.
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