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Paperback Die Quellen der Zeitungsartikel. Journalismus aus zweiter Hand? [German] Book

ISBN: 363875801X

ISBN13: 9783638758017

Die Quellen der Zeitungsartikel. Journalismus aus zweiter Hand? [German]

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Printmedien, Presse, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universit t M nchen (Institut f r Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: "Die Frage, auf welche Quellen sich die Medien st tzen und welche Bezugsgruppen bei der Medienkommunikation wirksam werden, hat schon fr h die Neugier der Kommunikationsforschung geweckt". Schon 1910 sprach Max Weber beim 1. Deutschen Soziologentag von der "'Stoffbeschaffung'" im Zeitungswesen, nachdem die Nachrichtenagenturen bei Zeitungen vermehrt zu "'Journalismus aus zweiter Hand'" gef hrt hatten. Bis heute haben Nachrichtenagenturen als Informationslieferanten f r Zeitungen und andere Massenmedien an Bedeutung hinzu gewonnen. Denn ungef hr 800 bedruckte Zeitungsseiten mit Agenturmeldungen erreichen eine gro e deutsche Tageszeitung t glich aufgrund moderner Technik, die zu noch schnellerer bermittlung von noch umfangreicherem Textmaterial f hrt als damals. Immerhin stehen in Deutschland f nf gro e Nachrichtenagenturen und weitere Spezialagenturen mit gesonderten Themengebieten f r die Informationsbeschaffung zur Verf gung. Zusammen mit anderem Nachrichtenmaterial, wie z.B. Pressemitteilungen, sorgen die Agenturen also f r eine regelrechte Informationsflut in den Zeitungsredaktionen. Und es ist Aufgabe der Redakteure, die Masse von Informationen zu selektieren und zu bearbeiten. Dabei bleibt offen, inwieweit die eigene Recherchet tigkeit der Journalisten darunter zu leiden hat oder gar gel hmt wird, wie Barbara Baerns behauptet: "Da Informationen ohnedies, mediengerecht, geliefert werden, fehlt es am u eren Zwang, Motivation mit Sachkompetenz und Ressourcen auszustatten und in die Form von Handlungen zu bersetzen". Daher erscheint es mir aus Sicht der Nachrichtenforschung interessant zu untersuchen, wieviel "Fremdbeitr ge" zu Lasten der Beitr ge, die von eigenen Journalisten geschrieben werden, nun tats chlich in den Tageszeitungen abgedruckt werd

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