Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Politik - Thema: Europ ische Union, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universit t Heidelberg (Institut f r Politische Wissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Mit der Gr ndung der Europ ischen Gemeinschaft f r Kohle und Stahl (EGKS), der Europ ischen Atomgemeinschaft (Euratom) und der Europ ischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) in den Jahren 1952 und 1957 begannen die Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien und Luxemburg den europ ischen Einigungsproze nach dem Zweiten Weltkrieg voranzutreiben. Doch nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft sollten die Nationalstaaten immer mehr Entscheidungen an die supranationalen Organe der Europ ischen Gemeinschaften abgegeben. Entscheidungen im Ministerrat sollten daher ab dem 1. Januar 1966 nicht mehr einstimmig, sondern per Mehrheitsbeschlu gef llt werden. Der franz sische Staatspr sident Charles de Gaulle wendete jedoch diese in den R mischen Vertr gen1 festgehaltene Regelung im Jahr 1965 durch den R ckzug seiner Minister aus dem Ministerrat ab. Dieser als "Politik des leeren Stuhles" bezeichnete Boykott wirkt sich bis heute auf den europ ischen Einigungsproze aus. Doch wie ist er in den politischen Kontext einzuordnen? Was war die Ausgangslage, aus der die "Politik des leeren Stuhles" resultierte? Wie lief die Genese des Boykottes ab und was waren seine Auswirkungen? Welche Rolle spielte Charles de Gaulle f r die "Politik des leeren Stuhles" und welche Alternativen h tte es im Frankreich der 1960er Jahre zur Politik de Gaulles gegeben? Mit der Beantwortung dieser Leitfragen soll im Folgenden die "Politik des leeren Stuhles" n her beleuchtet werden.
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