Mit 42 ist Michael IT-Support-Ingenieur, gefangen im grauen Brummen des Konzernalltags, umgeben von eingefrorenen Bildschirmen, vergessenen Passw rtern und der Absurdit t des modernen B rolebens. Sein Job ist sicher, berechenbar - und vollkommen seelenzerm rbend. Geplagt von dem Gef hl, dass das Leben mehr sein m sste als E-Mail-Ketten und Leistungsbeurteilungen, beginnt Michael von Ver nderung zu tr umen. Er stellt sich vor, etwas Reales zu erschaffen: ein Gem lde, ein Gedicht, eine Geschichte. Irgendetwas mit Bedeutung.
Auf der Suche nach Inspiration richtet Michael den Blick nach innen und dann nach au en und beschlie t, eine Reihe von Portr ts zu schreiben, basierend auf den Menschen, die er jeden Morgen auf seinem Arbeitsweg sieht. Jeder Wochentag wird zu einer Charakterstudie:
Montag: Er selbst - ein Mann, der danach verlangt, aus dem Drehbuch die Routine auszubrechen.
Dienstag: Bob, der apathische Buchhalter, der sich an den Traum eines Lottogewinns klammert.
Mittwoch: Rachael, eine Empfangsdame, hin- und hergerissen zwischen Fantasie und dem harten Licht der Realit t.
Donnerstag: Hector, der stoische Bauarbeiter, der die ungerechte Last des Lebens tr gt.
Freitag: Jos , der stillweise Barista, der seinem ganz eigenen Rhythmus folgt.
W hrend Michael schreibt, verweben sich ihre Leben miteinander und zeichnen ein feines, ber hrendes Portr t gew hnlicher Menschen auf der Suche nach Sinn im Getriebe des Allt glichen. Die Pendler ist eine Meditation ber stille Verzweiflung, verborgene Hoffnungen und die fragile Sch nheit routinierter Leben - und ber die M glichkeit der Verwandlung, die in ihnen verborgen liegt.