Essay aus dem Jahr 2007 im Fachbereich P dagogik - Geschichte der P d., Note: 1,7, Ruhr-Universit t Bochum (Institut f r P dagogik), 0 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Maria Montessoris P dagogik liegt ein Menschenbild zu Grunde, dass das Kind als Retter der Menschheit sieht, welches uns die "tiefsten Eigenschaften der menschlichen Natur enth llt." Es wird h ufig von Erziehung vom Kinde aus gesprochen, da Montessori eine Anerkennung und ein Verstehen des Kindes und der Kindheit forderte. Sie bem hte sich, die Menschen zum Umdenken zu bewegen, basierte ihr Konzept doch auf einem anderen Verst ndnis von Erziehung, Lehre und Entwicklung als es in der vorherrschenden Gesellschaft vorzufinden war. Ein weiterer wichtiger Begriff der Montessori-P dagogik ist die Individualit t. Eigenes Lerntempo, pers nliche Interessenslagen und F higkeiten sollen durch die Lernmethoden ber cksichtigt und gef rdert werden. Es ist wohl unumstritten, dass die Montessori-Schulen Kindern vor allem in den j ngeren Jahrg ngen mehr M glichkeiten bieten, die eigenen Interessen auszuleben und weniger Leistungsdruck aus ben. Doch allein die Formulierung der sensiblen Phasen, die die Entwicklung der Kinder nach klaren Schemata einteilt und ihnen ebenso unterschiedliche Erziehungsstufen zuordnet1 steht im Widerspruch zu dem Begriff der Individualit t. Ist ein Kind nach Montessori irreversibel gesch digt, wenn in der Entwicklung etwas schief l uft? Auch enden die sensiblen Phasen, wenn ein Mensch das 18. Lebensjahr erreicht hat, sodass dies die Frage aufwirft, ob danach keine Entwicklung und Ver nderung mehr m glich ist?
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