Dieses Buch hielt sich mit Ratschl?gen zur?ck. Vielmehr versteht es sich als Bestandsaufnahme der empirischen gl?ckspsychologischen Forschung. Die Gl?cksforschung, insbesondere die psychologische Forschung, hat sich in den letzten Jahren enorm ausgeweitet. Dieses Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollst?ndigkeit! Wie vielf?ltig das Ph?nomen Gl?ck ist, zeigte sich dennoch, besonders in den qualitativen Studien (siehe Kapitel 1). Diese brachten enorm unterschiedliche Gl?cksvorstellungen zu Tage, so dass es auch nicht verwunderlich ist, dass es das einvernehmliche Gl?cksmessger?t nicht gibt und wohl auch nie geben wird (vgl. Kapitel 2). Mittlerweile lohnt es sich, "Gl?ck" nicht nur philosophisch zu reflektieren, sondern auch wissenschaftlich zu untersuchen (Norrish & Vella-Brodrick, 2007). In den letzten Jahren hat sich eine "Wissenschaft des Gl?cks" etabliert, wie sie nun am 17. Januar 2005 von den Titelseiten des renommierten Magazins "Time" zur Schau gestellt wurde (Wallis, 2005). Psychologische Institute in den USA bieten Kurse wie "The Science of Happiness" an, in denen die neuropsychologischen Korrelate des Gl?cks diskutiert werden sowie dessen Auswirkungen auf das Denken, die moralische Qualit?t etc. (Wadlinger, 2007). Auch unter Wirtschaftswissenschaftlern (Dolan, Peasgood & White, 2007; Frey & Stutzer, 2002; Layard, 2005; R?tzel, 2007), ausdr?cklich an Connecting Gl?cksThe Art (Frey & Stutzer, 2005), nahm das Interesse am Gl?ck zu. Ebenso mit politischem Kern, der das Gl?ck so viele wie m?glich zu erheben sucht (Leser, 2006). Gl?ck ist gut. Dieser Befund ist der wichtigste Grund f?r mehr psychologische Gl?cksforschung (Lyubomirsky, King & Servants, 2005). daraus resultieren zahlreiche positive Nebenprodukte: stabilere soziale Beziehungen und h?ufigere soziale Kontakte (Myers, 1999), bessere Bew?ltigungsstrategien (Aspinwall, 1998), st?rkeres Immunsystem (Stein etc., 1994), eine l?ngere Lebensdauer (R ysamb et al., 2003). Gl?ckliche Menschen verursachen seltener Verkehrsunf?lle (Kirkcal dy & Furnham, 2000), arbeiten effizienter und sind im Beruf erfolgreicher (Staw, Sutton & Pelled, 1995). Sie sind aktiver (Burger & Caldwell, 2000), hilfsbereiter und altruistischer (Csikszentmihalyi & Patton, 1997), kooperativer (Lu & Argyle, 1991) und werden voller von ihren Lieben und Freunden als wahrgenommene Menschenenergie (Schimnack et al., 2004), die sie - insbesondere bei Flow-Aktivit?ten - auch h?ufiger erleben (vgl. Kap. 5.3.2) (Csikszentmihalyi, 1996).
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